Kontingenzplan

Geschäftskontinuität und unvorhersehbare Notfälle (nicht nur in epidemiologischer Hinsicht)
Kontingenzplan
veröffentlicht
22 März 2021
geschrieben von
Jaroslaw Proskornicki
Leider sind Störfälle unvermeidlich. Was allerdings vermeidbar ist, ist der Moment, in dem ein Unternehmen völlig unvorbereitet von ihnen getroffen wird. Anstatt also wie Kinder bei Abzählreimen zu warten, wann es über uns hereinbricht, lohnt es sich, schon im Vorfeld die notwendigen Schritte zu unternehmen. Bei der Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen, das Unterstützung benötigt, und einem externen Partner, der eine Dienstleistung anbietet, können wir zwischen den drei häufigsten Arten der Kooperation unterscheiden.

Kleineres Unternehmen + Partner

In diesem Fall handelt es sich um ein kleineres Unternehmen, das die Verantwortung für die Wartung, Einrichtung und Unterstützung des Systems sowie die Ausarbeitung des Kontinuitätsplans und des DisasterRecovery-Plans vollständig delegiert. Diese Aufgaben werden also in die Verantwortung des Service-Provider-Partners übertragen.

Nach einer allgemein verbreiteten Definition hat ein kleines Unternehmen bis zu 500 Mitarbeiter. In diesem Fall kann man aber auch von einem 100-Personen-Unternehmen mit großem Umsatz sprechen. Ein solcher Kunde konzentriert sich auf das Geschäft, während die Verfügbarkeit des Systems durch seinen Partner sichergestellt wird. Dies erklärt sich dadurch, dass sich ein Unternehmen unterhalb einer bestimmten Mitarbeiterzahl fast ausschließlich auf die laufenden Geschäftsprozesse konzentriert und sehr oft weder über die Mittel noch die Möglichkeiten verfügt, sich mit der Betreuung seines Systems und dem Unterhalt von unterstützenden Werkzeugen zu beschäftigen. Die Delegation dieser Aufgaben ist eine Entlastung für die Unternehmensstruktur, aber auch eine bewusste Pflege dieses Unternehmensbereiches.

 

II Kleineres Unternehmen + Partner + Rechenzentrum

Hierbei sind drei Parteien beteiligt: der Mittelständler, der System-Support-Partner und das Rechenzentrum. Auch in diesem Fall wird die Verantwortung für einen Teil der Hardware delegiert und von einer dritten Partei in diesem Verbund übernommen. Dieses Szenario geht also davon aus, dass das Outsourcing von Hardware und IT-Service durch das Rechenzentrum erfolgt, während der beratende Teil in Hinblick auf die Verwaltung des Systems selbst zur Unterstützung des Kunden sowie die Aufrechterhaltung der Prozesse und einer guten Datenqualität bei einem Partner wie Hicron und seinen Modulberatern liegt. Dies ist wahrscheinlich das beliebteste Szenario bei kleineren Organisationen.

Die Kontinuität von Prozessen, die in Clouds wie Google, Azure oder SAP laufen, sowie die Verfügbarkeit von Umgebungen werden durch SLAs sichergestellt. Die Details der Unterstützung nach Störfällen, spezielle DisasterRecovery-Vereinbarungen sollten jedoch zwischen den Partnern in Absprache mit dem unterstützten Kunden ausgearbeitet werden.

 

III Großes Unternehmen mit Support- und IT-Abteilungen + Partner/Berater

Größere Organisationen haben oft eigene Support- und IT-Abteilungen, die in diesem Fall die Verantwortung für die Bereiche Hard- und Software übernehmen. Der Kontingenzplan, der Geschäftskontinuitätsplan und der Disaster-Recovery-Plan werden in diesem Fall vom Kunden ausgearbeitet.

Der Support-Partner übernimmt die Verantwortung für die Wiederherstellung der ERP- oder SAP-Umgebungen und das Funktionieren bestimmter Geschäftselemente. Auch die Inbetriebnahme des Systems und die Bereitstellung des Zugriffs aller autorisierten Benutzer auf das System und alle seine Funktionalitäten kann Aufgabe des Support-Partners sein.

Die beste Unterstützung im Krisenfall gewährleisten zu können, sollte nicht von besseren oder schlechteren Phasen im Unternehmen abhängen. Denken Sie daran: Fehler fragen nicht danach, ob wir bereit  für sie sind. Die ursprüngliche Veröffentllichung im Volltext finden Sie in polnischer Sprache unter folgendem.

 

Autor: Jarosław Proskórnicki, Manager im Managed-Services-Team / SAP Expert Consultant

 

Bei Hicron legen wir großen Wert darauf, uns so nah wie möglich am Geschäft des Kunden zu bewegen. Deshalb bieten wir nicht nur maßgeschneiderte Lösungen an, sondern denken auch langfristig und berücksichtigen dabei immer das Interesse an langfristigen Beziehungen. Dieser Ansatz steckt in unserer DNA und ist in unserem Leitprinzip sichtbar.
Wir sind Hicron. VisiON Architect. SolutiON Maker.

 

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Jarosław Proskórnicki
SAP Expert Consultant, Hicron

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