Handel 3.0. Teil #1 – Einleitung

Ein reifer, gesättigter Markt, die digitale Revolution und im Hintergrund die revolutionäre Konzeption „Amazon GO“. Ist der polnische Handel dafür bereit? Im ersten Teil des Zyklus „Handel 3.0“ schreiben wir über die sowohl auf dem Markt, wie auch im Bewusstsein der Verbraucher ablaufenden Änderungen.

Der Einzelhandel in Polen hat sich in den letzten mehr als zehn Jahren dynamisch entwickelt. Die imponierende Expansion war u.a. dank der Anlehnung an ein einfaches Geschäftsmodell möglich, das auf billige und schnelle Weise in großem Maßstab an einer beliebigen Anzahl an Standorten im Land kopiert werden konnte. Das Modell bewährte sich und die Firmen erhöhten mit jedem Jahr ihre Umsätze sowie die Erkennbarkeit ihrer Marken.

Zeit für Änderungen

Ein Wendepunkt, der Einfluss auf die Änderung der Strategie hatte, war die Verschlechterung der Umsatzergebnisse älterer Geschäfte. Die schlechteren Finanzergebnisse folgten in gewisser Weise aus der anhaltenden Deflation und der Erscheinung des Kannibalismus, der eine natürliche Folge der Sättigung des Marktes war.

Trotz der Steigerung des Nominalwertes der Umsätze (was vor allem aus einer größeren Anzahl der Geschäfte folgte) wurden in vielen Firmen Entscheidungen über die Einführung von Änderungen getroffen. Dies war ein Wendepunkt in der Geschichte des polnischen Einzelhandelsmarktes. Die Strategie der Maximierung des Umsatzes in Anlehnung an eine aggressive Expansion wurde durch eine Strategie ersetzt, die sich auf die Optimierung der Vorteile aus den bereits existierenden Geschäften stützt.

Ein bewusster Verbraucher

In die neue Strategie der Firmen in der Einzelhandelsbranche fügt sich ebenfalls das Profil eines bewussten und reifen Verbrauchers ein. Der Anstieg des Bewusstseins der Verbraucher in Verbindung mit der wachsenden Kaufkraft eines durchschnittlichen Polen änderten die Regeln des Spiels. Der Preis ist nicht länger das einzige Auswahlkriterium.

Der Kunde begann, in größerem Maße auf die Exposition der Waren in den Regalen, den Reichtum des Sortiments, die Länge der Schlangen, der Verfügbarkeit von Informationen über das Produkt, den Haltbarkeitstermin, die Partnerprogramme oder auch nur die Möglichkeit von Online-Einkäufen zu achten.

Handel in der Version 2.0

Die Optimierung der bestehenden Geschäftsprozesse bringt messbare Vorteile mit sich. Diese können z.B. in der Erhöhung der Umsätze, der Beschränkung der Bestände oder der Erhöhung der Zufriedenheit der Verbraucher bestehen.  Auf welche Weise kann eine solche Verbesserung der Leistungskennziffern (KPI) erreicht werden? Auf dem Markt sind Lösungen erhältlich, nach deren Implementierung die oben genannten KPI steigen können. Ihre Umsetzung muss eine Priorität für die polnischen Einzelhändler sein.

Hicron arbeitete im Verlaufe seiner mehr als zehnjährigen Erfahrungen mit Kunden aus der ganzen Welt bei der Optimierung der Geschäftsprozesse zusammen, und zwar sowohl der grundlegenden, wie auch der für den gegebenen Marktbereich charakteristischen Prozesse. Das Management des Lebenszyklus des Produkts, die Reduzierung der Bestände – dies sind nur einige Projekte, die wir mit Stolz realisieren durften.

Lesen Sie den nächsten Teil: Handel 3.0. Teil #2 – Lösungen

Lesen Sie den nächsten Teil: Handel 3.0. Teil #3 – Einleitung

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