Handel 3.0. – ERP-Markt Lösungen

Handel 3.0. – ERP-Markt Lösungen
veröffentlicht
24 Mai 2017
Für die digitale Revolution und die Anhebung des Geschäfts auf das Niveau des Handels 3.0 sind entsprechend ausgewählte Werkzeuge notwendig. Hicron erstellt eine Übersicht über die interessantesten Lösungen in Anlehnung an die Produkte des ERP-Marktführers: die SAP AG.

Verfügbarkeit des Sortiments

Nichts ist so schlimm, wie der Verlust sicher geglaubter Gewinne oder – noch schlimmer – die Enttäuschung der Kunden. Mit einer solchen Situation haben wir es zu tun, wenn der Kunde ein gegebenes Produkt aus dem laufenden Sortiment kaufen möchte, dieses aber nicht im Regal steht. Die Beschränkung oder Liquidierung der sogenannten Out-of-Stock-Fälle muss eine der Prioritäten auf dem Wege zur Erhöhung der Umsätze in den Geschäften sein.

SAP besitzt in seinem Portfolio das Modul Forecasting and Replenishment. Dieses Modul ermöglicht die Kalkulation von Prognosen und die Erstellung eines Vorschlags zum Produktbedarf im Vertriebszentrum und im Geschäft in Anlehnung an diese Kalkulation. Der so bestimmte Bedarf kann automatisch zur Generierung von Aufträgen genutzt werden. Der Algorithmus der Prognose funktioniert in Anlehnung an historische Verkaufsdaten unter Berücksichtigung von Sonderangeboten und vordefinierten Steuerparametern zur Aufrechterhaltung des notwendigen Bestands des Produkts im Vertriebszentrum und im Geschäft.

Die Einführung dieser Automatisierung im Beschaffungsprozess trägt zur Beschränkung des Fehlens der Produkte in den Ladenregalen und im Lager bei, verringert die Kosten übermäßiger Bestände und beschränkt das Risiko des menschlichen Faktors.

Sortiment in Anpassung an das Geschäft

Jedes Geschäft ist einzigartig. Dies folgt aus der einzigartigen Sammlung der das Geschäft definierenden Parameter: der Größe, der Vorlieben der Kunden, der Ausstattung, des Personals usw. Eine Handelskette kann zwar versuchen, alle ihre Geschäfte nach dem Copy&Paste-Verfahren auszustatten – das Kopieren der Vorlieben der Kunden ist jedoch nicht möglich.

Abhängig davon, ob das gegebene Geschäft sich in der Nähe eines Studenteninternats oder einer Einfamilienhaussiedlung befindet, können sich die Vorlieben der Kunden stark unterscheiden. Die Entscheidung über den Platz für eine gegebene Produktkategorie (Alkohol, Milchwaren, Backwaren) im gegebenen Geschäft ist der erste Schritt auf dem Wege zu einer vollständigen Ausnutzung seines Potentials. Dies muss auf Grundlage der Umsatzzahlen der einzelnen Kategorien entscheiden werden. Anschließend ist unter Berücksichtigung der Vorlieben der Kunden und der Menge des für die gegebene Kategorie verfügbaren Platzes das Sortiment optimal auszuwählen.

Das letzte Element, das zu einem korrekt geplanten Raum gehört, ist die Zuordnung der entsprechenden Platzmenge zu jedem der Produkte. Dies erfolgt mit Hilfe von Programmen, die zum Management der Verkaufsfläche dienen, durch deren Integration mit dem SAP-System und dem Data-Warehouse. In einem solchen Modell werden die zentralen Systeme Daten über Produkte, Geschäfte und Umsätze liefern. Die dedizierte Applikation zum Management der Verkaufsfläche dient dagegen zur Interpretation der importierten Daten, zur Erstellung von Planogrammen (Visualisierungen der Ladenregale) und ihrer Verbindung mit Floor-Plänen (Aufstellung der einzelnen Regale, gruppiert nach Produktgruppen, im Geschäft).

Nach Abschluss der zyklischen Operationen, die in der Optimierung der Fläche bestehen, kann die fertige Visualisierung an das Geschäft gesandt werden, um dem Personal die korrekte Verteilung der Produkte auf den Regalen zu erleichtern. Eine genaue Visualisierung für jedes Geschäft erleichtert ebenfalls die Kontrolle und Umsetzung des gegebenen Schemas.

Sortiment mit optimaler Preisstrategie

Das Preismanagement im Bereich der Kategorie ist ein ungewöhnlich komplexer Prozess, bei dem auf manuelle Weise nur sehr schwer alle Faktoren berücksichtigt werden können, die zu einem optimalen Preis führen. Noch schwerer wird dies, wenn es im Rahmen der Kategorie eine große Produktzahl gibt und diese sich in Abhängigkeit von einem konkreten Geschäft in ihrem Preis unterscheiden.

In Umsetzung der Erwartung der Unternehmen ist auf dem Markt eine Software erschienen, die nach ihrer Integration mit dem SAP-System und dem Data-Warehouse ein optimales Preismanagement der Produkte ermöglicht. Die zentralen Systeme sind für die Lieferung der Grunddaten, der Verkaufsgeschichte, der Informationen über Sonderangebote und  Preise der Wettbewerber verantwortlich. Die Algorithmen der externen Applikationen interpretieren die gelieferten Daten und generieren Preisvorschläge für die Produkte in Anlehnung an die im Rahmen der Konfiguration definierten Regeln sowie geheime Algorithmen des gegebenen Herstellers der Software.

Hicron verfügt als Goldener Partner von SAP über eine langjährige Erfahrung bei der Planung, Implementierung und Instandhaltung der Lösungen des Marktführers aus Waldorff. Dieser Grad der Partnerschaft garantiert hohe Qualität der gelieferten Dienstleistungen sowie ein Team aus Fachleuten mit einzigartigen Kompetenzen. Die langjährige Zusammenarbeit mit den Kunden in Polen und im Ausland führte zur Umsetzung von Dutzenden Projekten.

Wettmachen von Verlusten

In den USA und in Westeuropa haben die Giganten des Handels den Gipfel der Expansion auf ihren Hauptmärkten bereits vor vielen Jahren erreicht. Im Zusammenhang damit begann der Optimierungsprozess im Rahmen dieser Unternehmen viele Jahre früher als in Polen. Wenn die polnischen Handelsfirmen auf den globalen Märkten konkurrieren wollen, dann müssen sie sich ihre Investitionen sehr gut überlegen. Notwendig ist die schnellstmögliche Nivellierung des technologischen Abstands oder – wenn möglich – die Einführung innovativer Lösungen an Stelle von Kopien und die Umsetzung anderer moderner Produkte.

„One of the only ways to get out of a tight box is to invent your way out.“

                                                                                                                        Jeff Bezos

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