Eine Implementierung ist erst der Anfang – Zusammenfassung

Eine Implementierung ist erst der Anfang – Zusammenfassung
veröffentlicht
19 Oktober 2021
Der Artikel befasst sich mit der Notwendigkeit, dem menschlichen Faktor bei einer digitalen Transformation zu vertrauen. Ausgangspunkt ist die Falle, in die moderne Unternehmen häufig tappen - sie wollen zu viel Vertrauen in die Technologie setzen, aber zu wenig Vertrauen in die Menschen. Es reicht nicht aus, einfach nur ein fortschrittliches IT-System zu implementieren – vielmehr ist eine Metamorphose des gesamten Unternehmens erforderlich.

Unternehmer denken oft, dass allein die Investition in eine moderne Plattform für die Geschäftsabwicklung das Problem lösen wird. Ebenso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger, sind allerdings die Führungsqualitäten der Manager, die für die Mitarbeiter mit der besagten Software verantwortlich sind. Im Artikel werden Einschätzungen angeführt, wonach bei einer Führungskraft mit unzureichend ausgeprägten Soft Skills die Nutzung eines Managementtools zu schlechteren Ergebnissen führen kann.

Investitionen unter Kontrolle

IT-Abteilungen werden in Unternehmen eingerichtet, um sicherzustellen, dass keine unnötigen Tools gekauft oder Systeme über ihre Möglichkeiten hinaus entwickelt werden. Versucht wird dabei auch, zusätzliche Investitionen zu verhindern, wenn die bestehenden Lösungen brachliegen.

Der Einsatz von Technologie, wo immer er möglich ist, wird im genannten Artikel mit der Steigerung der Motorleistung und der Entwicklung eines immer schnelleren Autos verglichen, wobei die Fähigkeiten des Fahrers vernachlässigt werden. Genau das ist der Grund, warum der Faktor Mensch beim Aufbau der IT-Infrastruktur so entscheidend ist.

Eine Implementierung ist erst der Anfang

Die Digitalisierung von Unternehmen ist viel unkomplizierter geworden, seit es Anbieter gibt, die IT als Dienstleistung anbieten. Der Kunde erwirbt dabei ein Abonnement, mit dem er Zugang zum System hat. Er ist nicht daran interessiert, für Erweiterungen, Weiterentwicklungen oder die Wartung zuständig zu sein. Dies alles liegt in der Verantwortung des Anbieters. Wenn eine Störung auftritt, behebt der Anbieter sie innerhalb weniger Stunden. Andernfalls entstehen ihm Verluste, denn der Nutzer zahlt nur dann, wenn er die digitalen Ressourcen auch ungehindert nutzen kann.

Aus der im Text zitierten Future-Thinkers-Umfrage geht hervor, dass 70 % der Umfrageteilnehmer Aktivitäten zur digitalen Transformation als ineffektiv bewerten. Manager setzen ihre Erfolgshoffnungen allzu oft allein auf die IT und übersehen dabei administrative oder kommunikative Fähigkeiten. Technologie ist zwar eine wichtige Voraussetzung für die Existenz eines Unternehmens, aber kein hinreichender Faktor für sein Überleben, geschweige denn für sein Wachstum. Jedes Unternehmen benötigt eine Führungspersönlichkeit, die natürlich die digitalen Werkzeuge gut nutzen kann, wobei manchmal aber auch analoge Methoden ausreichen.

Von Bedeutung ist die Skalierbarkeit der Lösungen

 

Eine gute Skalierbarkeit der Lösung ist ein wesentliches Merkmal von Business-Intelligence-Systemen, das die Analyse von immer größeren Datenmengen ermöglicht. Gleichzeitig gewinnt die Analyse durch die wachsende Zahl der berücksichtigten Informationen an Wert. Diese Art von Lösungen sollte viel häufiger auch von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt werden. Leider konzentrieren sich KMU sehr oft vor allem auf das operative Geschäft. Berichte und Analysen beschränken sich daher auf einige wenige manuelle Berichte, die in Excel erstellt werden. In solchen Fällen übersteigt der Zeitaufwand für ihre Erstellung bei weitem die Zeit, die für die Analyse der den Indikatoren zugrunde liegenden Daten aufgewendet werden könnte. Auf diese Weise schließt sich der Kreis: Die Mitarbeiter, die den Bericht erstellt haben, haben keine Zeit, ihn eingehend zu analysieren, da sie bereits am nächsten Bericht arbeiten müssen. Für kleine und mittelständische Unternehmen empfehlen wir daher die Implementierung von Embedded Analytics innerhalb von S/4HANA, also eine Zusammenstellung grundlegender Analysen, die sofort genutzt werden können. Weitere empfohlene Schritte sind die Erstellung von Berichten auf Basis der Datenbank mit Hilfe von Analyse- und Visualisierungswerkzeugen aus dem SAP Business Objects-Paket oder SAP Cloud Analytics. Wenn sich das Unternehmen weiterentwickelt und sich seine Bedürfnisse ändern, werden wir eine Migration der Analysen auf BW/4HANA Data Warehouse vorschlagen.
Michal Gruszecki
Michal Gruszecki
Senior Consultant SAP, Team Leader BI, Solution Architect

Den gesamten Artikel in polnischer Sprache können Sie unter diesem Link lesen: IT w biznesie – Biznes – Newsweek.pl

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