CPI – Cloud-Integration aus dem Hause SAP

CPI (Cloud Platform Integration) ist eine Lösung für die Integration mit verschiedenen Systemen über die Cloud. Sie ist Teil des Portfolios der SAP Cloud Platform Integration Suite. CPI verbindet Systeme, Dienste, Personen, Daten, KI, IoT und vieles mehr miteinander. Was bedeutet dies?

Wenn die Sprache zweier Elemente nicht verstanden wird oder es wichtig ist, dass alle Informationen über eine einzige Kontaktstelle laufen, und kein Bedarf an lokaler Infrastruktur oder zusätzlichen Investitionen in diese besteht, dann kann ein Abonnement für dieses Produkt der richtige Schritt sein.

Die Beliebtheit der Cloud

Obwohl die Cloud schon seit einiger Zeit in den Schlagzeilen ist, tendieren manche Unternehmen immer noch dazu, On-Premise-Lösungen oder alternativ hybride Lösungen zu verwenden. Das Auftauchen der Cloud-Version von S/4 HANA und die darauf folgenden Maßnahmen von SAP deuten darauf hin, dass der Hersteller plant, diese Statistiken zu ändern und stärker auf Cloud- oder Private-Cloud-Lösungen zu setzen.

CPI ist ein Beleg für diese These. Das Tool wird verwendet, um den Prozessfluss zwischen Systemen zu definieren, um also die Daten oder den Algorithmus ihrer Verarbeitung zu ändern.

Bei der Entwicklung von Cloudlösungen für neue Anforderungen hat SAP auch die Sprache an ihre Systeme angepasst. Auf diese Weise wurde ABAP on Cloud entwickelt. Im Fall von CPI werden jedoch Java-, JavaScript- oder Groovy-Script-Technologien für die IFlow-Modellierung genutzt.

CPI oder anders ausgedrückt: automatische Übersetzung

CPI betrifft die Umwandlung von Protokollen, Strukturen, Typen und Formaten von Daten. Die Umwandlung von Eingängen und Ausgängen erfolgt automatisch und erfordert keinen externen Eingriff, was nicht nur die einzelnen Prozesse beschleunigt, sondern vor allem die Kommunikation zwischen den Systemen ermöglicht.

Ein Beispiel für die Funktionsweise von CPI ist die Übermittlung von grundlegenden Materialdaten von einem System an ein anderes, bei der sich herausstellt, dass sie durch Daten aus einem anderen System ergänzt werden müssen. Anschließend modellieren wir den IFlow, der auf der Überprüfung der verfügbaren Daten basiert, dann prüft, welche Daten fehlen, und eine Anfrage zu den fehlenden Daten sendet. Erst am Ende sendet das System den Satz an das dritte System. Dies ist eine von vielen Standardarten der Modellierung mit CPI.

Open Connectors, mehr als ein Standard

Eine interessante Lösung in der SAP Cloud Platform Integration Suite ist neben CPI auch Open Connectors, das sich sehr gut für die Integration von Drittsystemen eignet. Spezielle Konnektoren verfügen im Gegensatz zu Standard-Kommunikationsprotokollen über maßgeschneiderte Funktionen für die Automatisierung der Authentifizierung und die Nutzung von API-Diensten. Einige von vielen Beispiele sind SalesForce Cloud, MS Dynamics CRM, Twitter oder Facebook. Insgesamt bietet SAP derzeit mehr als 170 Konnektoren an.

Wann sollte man in die Cloud wechseln?

Die Integrationsplattform ist zwar auch in einer On-Premise-Version erhältlich, aber immer mehr Unternehmen entscheiden sich für eine Migration in die Cloud. Die in diesem Zusammenhang am häufigsten genannten Vorteile von CPI sind: einfachere Integration von Systemen über die Cloud und viele verfügbare, vorgefertigte Integrationsszenarien im Rahmen der api.sap.com-Plattform.

Ein guter Anlass für eine Änderung der PI in CPI kann auch das Auslaufen der bestehenden Lizenz oder die Notwendigkeit einer Aktualisierung der Lösung sein. Die Aufgabe des Partners, der die Migration der Integrationsplattform in die Cloud durchführt, besteht unter anderem darin, einen vordefinierten oder einen neuen IFlow, also einen Prozess- oder Teilprozess-Integrationsablauf, zu konzipieren. Dies ist eine Gelegenheit, die genutzt werden sollte, um sie zu vereinfachen und / oder zu strukturieren.

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