SuccessFactors für Mitarbeiter und Manager, im Bereich Soft HR

SuccessFactors für Mitarbeiter und Manager, im Bereich Soft HR
veröffentlicht
17 Oktober 2018
SuccessFactors wurde 2001 in den Vereinigten Staaten als System von Lars Dalgaard gegründet. Zehn Jahre später befand sich die Software, vor allem aber das Unternehmen, in den Händen der amerikanischen SAP-Tochter SAP America.

Mit der Entwicklung von IT-Tools und Technologie hat sich SuccessFactors zu einem der weltweit besten Personalmanagementsysteme entwickelt, nicht nur innerhalb der Personalabteilungen, sondern auch weit darüber hinaus.

Der gesamte Bereich des Talentmanagements, also der Soft HR, wurde im SF-Tool konzentriert. Die Maßnahmen in diesem Bereich ermöglichen eine höhere Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter und Führungskräfte mit ihrer Arbeit und ihren Ergebnissen. Wenn ein solches System gut konzipiert ist, wissen die Mitglieder der einzelnen Teams, was von ihnen erwartet wird, und können ihre Ziele leichter erreichen. Um das Leistungsniveau der Mitarbeiter zu steigern, wurde ein Leistungs- und Zielvereinbarungsinstrument entwickelt, mit dem Manager und Mitarbeiter Ziele und Beurteilungen verwalten können. Aus der Sicht des Managements ist es zudem eine Lösung, die die Produktivität steigern und die Fluktuationsrate senken kann.

Es erleichtert auch die Objektivierung des Mitarbeiterbeurteilungsprozesses durch Kalibrierungsinstrumente. Beim traditionelleren Modell, bei dem ein Vorgesetzter unabhängige Tabellen mit Beurteilungen verwendet, die in keiner Weise zusammengeführt werden, werden die Ergebnisse nicht miteinander verglichen. Bei SuccessFactors hingegen sind alle Daten an einem Ort gespeichert. Dies ermöglicht einen Beurteilungskalibrierungsprozess, der es Managern und anderen Beteiligten erlaubt, die Beurteilungsergebnisse für einzelne Mitarbeiter unter Berücksichtigung einer Vielzahl anderer nützlicher Daten eindeutig miteinander zu vergleichen. Infolgedessen sind die abschließenden Beurteilungen objektiver und stehen im Kontext des gesamten Teams.

Im Bereich Leistung und Ziele kann der Mitarbeiter auch seine eigene Selbsteinschätzung vornehmen. Je nach den Erwartungen des Unternehmens, das die SuccessFactors-Lösung implementiert, kann ein Implementierungspartner wie Hicron das System so entwickeln, dass der Beurteilungsprozess automatisiert wird und bestimmte Einheiten im Unternehmen nacheinander durchläuft. Im Rahmen der Beurteilung können mehrere Personen in einer bestimmten Reihenfolge sprechen. Nach jeder Beurteilung kann (muss aber nicht) das System E-Mails an weitere Beteiligte senden, um auf die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dem entsprechenden Thema hinzuweisen. Da es sich hierbei um einen individuellen Prozess in jedem Unternehmen handelt, kann das Tool vollständig an die internen Richtlinien der Organisation angepasst werden.

Weiterbildung als Schlüssel zur Entwicklung

Aus der Sicht eines Managers ist es wichtig, Mitarbeiter mit den richtigen Kompetenzen zu beschäftigen. Die Anforderungen an das Niveau der Kenntnisse und Fähigkeiten ändern sich jedoch kontinuierlich mit der Entwicklung des Marktes und seines Umfelds. So sahen sich die europäischen Unternehmen im Mai 2018 mit dem Schreckgespenst DSGVO und der Notwendigkeit konfrontiert, ihre Mitarbeiter darin zu schulen, damit sie ihre bestehenden Arbeitsweisen an die neuen Anforderungen anpassen können. SuccessFactors unterstützt die Unternehmen auch in diesem Bereich, also bei der Entwicklung und Schulung, dem Bewahren und Erweitern von Wissen und Bewusstsein. Das in das System integrierte LMS-Tool dient der Verwaltung von Schulungen, einschließlich Online-Kursen, Präsentationen in verschiedenen Formaten und allem, was den Mitarbeitern als Wissensquelle dienen kann (zum Beispiel Video oder Tonaufnahmen).

Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil besteht darin, dass die für einen bestimmten Geschäftsbereich zuständigen Personen in einem Unternehmen stets über aktuelle Informationen verfügen. Eine Lernplattform (LMS) ermöglicht es Ihnen daher, bestimmte Inhalte automatisch als obligatorisch oder optional für eine bestimmte Gruppe von Mitarbeitern einzustufen. Als Unternehmen können Sie auch den Lese- und Schulungsdruck erhöhen, indem Sie sicherstellen, dass ausgewählte Teammitglieder auf dem neuesten Stand sind. Eine integrierte Automatisierungsfunktion benachrichtigt ausgewählte Personen, wenn die Schulung demnächst abläuft, und ermöglicht es Ihnen, die mit der Erneuerung verbundenen Kosten zu schätzen. Die Lösung ermöglicht auch das Anhängen von Tests an einen bestimmten Kurs, um das Wissen und die Vertrautheit mit dem Stoff zu überprüfen. Aus Sicht der Führungskräfte und des Unternehmens ist dies eine wichtige Lösung, aber was hat der Arbeitnehmer davon?

Natürlich ist es für viele Menschen nützlich und sie freuen sich über die Möglichkeit der Weiterentwicklung (über die Tests wahrscheinlich etwas weniger). Es gibt aber auch diejenigen, die sich innerhalb einer bestimmten Struktur in einem zusätzlichen Bereich weiterentwickeln möchten. Und das ist auch möglich (wenn das Unternehmen sich dafür entscheidet, das System auf diese Weise zu programmieren). Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, Schulungen in anderen Bereichen zu suchen und zu nutzen, die für ihn interessant sind. Eine solche Lösung ist sowohl für die Organisation als auch für den Mitarbeiter, der sie mit seinen Kompetenzen unterstützt, von Vorteil.

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