Ausgezeichnet für Tempo, Qualität und Umsetzungskraft

geschrieben von
Monika Staudinger
Gemeinsam mit Leifheit freuen wir uns über die Auszeichnung unseres Projekts mit dem SAP Quality Award 2026 in der Kategorie „Rapid Time to Value – SAP S/4HANA“. SAP führt den Leifheit Case 2026 als ausgezeichnetes Projekt für eine RISE with SAP S/4HANA Brownfield Conversion über neun Standorte in Europa an.

Die Auszeichnung steht für Projekte, die in kurzer Zeit produktiv werden und dabei in Umsetzung, Steuerung und Ergebnis überzeugen und wurde uns am 3. Juni von SAP in Mannheim verliehen.

Was dieser Award auszeichnet

Der SAP Quality Award for Customer Success würdigt Unternehmen, die ihre SAP-Implementierung wirksam planen, konsequent steuern und erfolgreich in den produktiven Einsatz bringen. Drei Punkte stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Implementierungen effektiv planen, umsetzen und managen
  • Schnelle und kosteneffiziente Time-to-Value erreichen
  • Geschäftsprozesse vereinfachen und messbare Business Benefits schaffen

Bewertet wird entlang der zehn SAP Quality Principles sowie anhand von Umsetzungsqualität, Zeit und Aufwand der Implementierung und den erreichten Geschäftsergebnissen.

Dass die Auszeichnung 2026 besonders anspruchsvoll war, wird auch in der Einordnung von SAP selbst deutlich. Irini Kalamaris, Head of Active Quality Management bei SAP Deutschland für die Region MEE, sagte zur diesjährigen Verleihung: „Die Anzahl und das Niveau der eingereichten Projekte war dieses Jahr besonders hoch.“

Was die Kategorie „Rapid Time to Value“ verlangt

Die Kategorie Rapid Time to Value ist für Projekte gedacht, die in kurzer Zeit produktiven Nutzen schaffen. SAP definiert dafür drei Kriterien, von denen zwei erfüllt sein müssen:

  • weniger als 600 Nutzer
  • weniger als 7 Monate Projektlaufzeit
  • weniger als 1.000 Personentage Aufwand

Für Deutschland hat SAP 2026 zusätzlich die Ausprägung „Rapid Time to Value – SAP S/4HANA“ hervorgehoben. In dieser Gruppe wurden Projekte genannt, die SAP S/4HANA in On-Premise, Private oder Public Cloud produktiv gesetzt haben. Der Leifheit Case gehört zu diesen ausgezeichneten Projekten.

Warum der Leifheit Case überzeugt hat

Leifheit arbeitete mit einer gewachsenen SAP-Landschaft über mehrere Standorte, mit zahlreichen Schnittstellen und individuellen Erweiterungen.

Die Aufgabe im Projekt war klar:

S/4HANA einführen, ohne dabei Geschwindigkeit, Stabilität oder Qualität zu verlieren. Umgesetzt wurde das Projekt als Brownfield Conversion in der SAP Private Cloud auf Basis von RISE with SAP, mit einem klar strukturierten Fast-Track-Ansatz und enger Abstimmung im gesamten Projektteam.
SAP hebt die höhere Effizienz in den laufenden SAP‑S/4HANA‑Prozessen hervor und beschreibt das Projekt als Grundlage für weitere Innovationsschritte, darunter SAP Business Data Cloud, SAP Analytics Cloud, Embedded Analytics, Dispute Management in SAP S/4HANA und die weitere Nutzung der SAP Business Technology Platform.
Und genau darin sehen auch wir eine der Stärken dieses Projekts: Es entstand eine tragfähige ERP-Basis für zukünftige Prozessharmonisierungen, mehr Innovationskraft und höhere Effizienz im Unternehmen.

Wir wagten den Start mit einem komplett neuen Partner, aus Polen, der Hicron. Die Entscheidung war genau richtig! Besonders beeindruckt hat uns die technische Exzellenz und die Geschwindigkeit, mit der Hicron Herausforderungen identifiziert und gelöst hat. Am Ende braucht es auch einfach Mut zu starten.
Torsten Gaul
Torsten Gaul
Leitung Group IT Leifheit

Ergebnisse, die sich sehen lassen können

Die Leifheit Success Story zeigt sehr konkret, was im Projekt erreicht wurde:

  • Erfolgreiche SAP S/4HANA Conversion in nur neun Monaten
  • Migration von neun Standorten und Integration von 30 AddOns/Schnittstellen
  • Downtime von lediglich 80h
  • Keine signifikanten Prozessstörungen nach GoLive
  • Hypercarephase nach 3 Wochen abgeschlossen

Erfolgsfaktoren

Der Leifheit Case zeigt sehr klar, welche Faktoren bei einer S/4HANA-Transformation unter Zeitdruck erfolgsentscheidend sind.

  • Fokus auf Kernprozesse: Priorisiert wurden die Themen, die für Stabilität, Produktivität und Zeitplan wirklich entscheidend waren.
  • Saubere Vorbereitung der Migration: Brownfield braucht neben technischer Tiefe eine klare Organisation, gute Vorbereitung und die passende Besetzung auf beiden Seiten.
  • Klare Governance und tägliche Abstimmung: Flexibilität, enge Projektführung und tägliche Synchronisation zwischen Leifheit, Key Usern und uns haben das Projekt auf Kurs gehalten.
  • Ein Setup, das auch unter Druck stabil bleibt: Quality Gates, frühe Checks, integriertes Tooling und vorbereitete Cutover-Planung haben Risiken früh sichtbar gemacht und einen sicheren Go-live unterstützt.
Der Projekterfolg basierte auf klaren Quality Gates und einer stringenten Daily Governance. Durch frühzeitige Checks, integriertes Tooling und eine vorbereitete Cutover Planung wurden Risiken früh adressiert und der Go Live sicher und schnell realisiert.
Wolfgang Hopfes
Wolfgang Hopfes
Geschäftsführer

Was Sie daraus für Ihre Transformation mitnehmen können

Der Leifheit Case zeigt sehr klar, welche Entscheidungen und Rahmenbedingungen darüber entscheiden, ob ein Projekt schnell produktiv wird und stabil läuft.

  1. Fokus früh festlegen
    Klären Sie zu Beginn, welche Prozesse für den Betrieb kritisch sind. Diese Themen gehören priorisiert in den Projektkern. Alles andere kommt später. Genau diese Fokussierung hat es ermöglicht, das Projekt im Zeitrahmen zu halten.
  2. Systemkomplexität vor dem Go-live beherrschen
    Add-ons, Schnittstellen und gewachsene Strukturen müssen vor der Conversion transparent gemacht und bewertet werden. Je klarer dieses Bild zu Projektstart ist, desto weniger Überraschungen entstehen im Verlauf.
  3. Projektsteuerung aktiv führen
    Feste Qualitätsmechanismen wie definierte Meilensteine, Quality Gates und klar geregelte Entscheidungswege sorgen dafür, dass Fortschritt messbar bleibt und Probleme früh sichtbar werden.
  4. Abstimmung eng halten
    Ein Projekt dieser Geschwindigkeit funktioniert nur, wenn Business, IT und Umsetzungspartner eng zusammenarbeiten. Tägliche Abstimmungen und kurze Feedbackzyklen sichern Tempo und Qualität gleichzeitig.
  5. Go-live strukturiert vorbereiten
    Cutover, Tests und Übergang in den Betrieb müssen früh geplant und mehrfach durchgespielt werden. Das reduziert Risiken im entscheidenden Moment und sorgt für Stabilität direkt nach dem Go-live.
  6. Betrieb von Anfang an mitdenken
    Ein Projekt endet nicht mit dem Go-live. Entscheidend ist, wie stabil Prozesse direkt danach laufen und wie schnell das System produktiv genutzt wird. Darauf sollte das gesamte Projekt ausgerichtet sein.

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Monika Staudinger
Senior Marketing Manager DACH

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