Automotive: Importeure und Dealer stehen unter wachsendem Veränderungsdruck

Neue Vertriebsmodelle, wachsende Pflichten, steigender Druck – und die Systeme kommen nicht hinterher.
Automotive: Importeure und Dealer stehen unter wachsendem Veränderungsdruck

Wenn sich Vertriebsmodelle, E Mobilität und Reporting Pflichten parallel verändern, geraten bestehende System- und Prozesslandschaften unter Druck.
Hicron unterstützt Importeure und Händlergruppen dabei, SAP basierte Automotive Prozesse stabil zu betreiben, gezielt weiterzuentwickeln und international skalierbar aufzustellen.
Unsere Erfahrung umfasst Automotive‑Landschaften mit IS‑Auto, VMS, WTY, dealernahen Funktionen, Kundenportalen sowie Integrationsszenarien über mehrere Systeme hinweg.

Aktuelle Herausforderungen: Das bewegt den Markt

1. Änderungen durch neue Vertriebsmodelle und zentral gesteuerte Vertriebsstrukturen

Der Fahrzeugvertrieb wird bei vielen Herstellern gerade neu organisiert. Agenturmodelle und Direktvertriebsansätze gewinnen an Bedeutung, weil Hersteller Kundenzugang, Daten und Preislogik stärker über alle Kanäle hinweg steuern wollen.

Was heute nach „neuem Modell“ klingt, wird operativ sehr schnell zu einem IT und Prozessproblem, weil bestehende Abläufe, Rollen und Systemgrenzen plötzlich nicht mehr sauber zusammenpassen. Genau das ist der Grund, warum die Einführung dieser Modelle von vielen als komplexer eingeschätzt wird als ursprünglich gedacht.

Im deutschen Automobilhandel verschiebt sich die Marktstruktur spürbar. Die größten 100 Händlergruppen konnten ihren Anteil am Neuwagenmarkt 2024 auf 30,7% steigern, gleichzeitig liegt die durchschnittliche Umsatzrendite bei 1,8%. (DAT, „Präsentation des IfA|DAT HändlergruppenMonitors 2025“, https://www.dat.de/news/praesentation-des-ifadat-haendlergruppenmonitors-2025/)

Damit entsteht eine Situation, die viele Organisationen direkt spüren: Größere Einheiten gewinnen an Gewicht, während gleichzeitig Margen unter Druck bleiben und Investitionen steigen. Das bedeutet in der Praxis: mehr Komplexität, mehr Abstimmungsaufwand und weniger Spielraum für ineffiziente Prozesse.

Für Händler ist das zusätzlich ein Rollen- und Geschäftsmodellthema. In einer BCG-Befragung von über 400 Entscheidern auf Händlerseite in Deutschland hatten knapp 60% das Agenturmodell zu dem Zeitpunkt noch nicht übernommen, und 80% dieser Händler erwarteten negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. (BCG, „Shifting to an Automotive Direct-Sales Model“, 16.02.2023, https://www.bcg.com/publications/2023/shifting-to-automotive-direct-sales-model)

Gleichzeitig zeigt sich der Druck auch auf der Nachfrageseite: Laut DAT Report planen aktuell nur rund 10 % der Pkw Halter in Deutschland innerhalb eines Jahres den Kauf eines neuen Fahrzeugs, während die Mehrheit Anschaffungen verschiebt oder ihr Fahrzeug länger nutzt.
(DAT Report 2025, https://www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/dat-report-zaghafte-entwicklung-des-automarkts-erwartet-3611769)

Importeure stehen in diesem Setup in der Mitte, weil sie die neue Vertriebslogik über Märkte, Marken und Systeme konsistent abbilden müssen und dabei gleichzeitig die Zusammenarbeit mit dem Handel stabil halten müssen. Händler spüren die Veränderungen täglich in Abläufen, Freigaben, Zuständigkeiten und in der Frage, wie sauber digitale und stationäre Touchpoints zusammenspielen.

Wenn man hier nicht aktiv steuert, passiert etwas sehr Konkretes: Komplexität wächst weiter, Änderungen werden teurer und langsamer, und die Organisation verliert Geschwindigkeit genau in einer Phase, in der Margen und Investitionsdruck wenig Fehler erlauben.

Woran Sie merken, dass Ihre Organisation betroffen ist

Prozessstände im Vertrieb unterscheiden sich je Markt, Marke oder Einheit.
Entscheidungen dauern länger, Fehler und Nacharbeiten nehmen zu, zentrale Steuerung wird unzuverlässig.

Abstimmungen zwischen Importeur und Händlern werden zum Dauerzustand, weil Verantwortlichkeiten und Datenflüsse nicht klar greifen.
Freigaben laufen schleppend, operative Kapazität fehlt an den falschen Stellen.

Rollouts und Anpassungen werden aufwendig, weil lokale Sonderlogik entsteht und die Organisation sich von Einheit zu Einheit auseinanderentwickelt.
Projekte dauern länger, kosten mehr und liefern trotzdem keine konsistente Prozesslogik über alle Einheiten.

Incidents, Changes und Releases laufen parallel, ohne klaren Takt und ohne saubere Priorisierung.
Themen stauen sich, Releases werden riskanter, der Betrieb wird zum Engpass.

Die digitale Kaufstrecke wirkt nach außen rund, aber die operative Kette dahinter ist nicht durchgängig.
Die Bearbeitung wird langsamer, Übergaben reißen, und Geschwindigkeit geht genau dort verloren, wo Kunden sie erwarten.

Wie wir Sie unterstützen, damit Vertrieb und Rollouts wieder planbar werden

Wir strukturieren Vertriebsprozesse so, dass sie über Märkte hinweg funktionieren: Klare Governance‑Strukturen und wiederverwendbare Templates sorgen dafür, dass Prozesse über Länder, Marken und Organisationseinheiten hinweg konsistent bleiben.
Rollouts werden steuerbarer und lassen sich wiederholen, statt jedes Mal bei Null zu starten.

Wir entwickeln SAP basierte Vertriebsprozesse so weiter, dass Änderungen im System auch im operativen Ablauf stabil funktionieren.
Weniger Workarounds, weniger manuelle Korrekturen, weniger Reibung zwischen Importeur und Handel.

Wir verbinden Weiterentwicklung und Betrieb in einem Modell, das Priorisierung, Planung und Umsetzung klar strukturiert.
Themen werden schneller geklärt, Entscheidungen verzögern sich nicht mehr und neue Anforderungen kommen strukturiert in den Betrieb, ohne ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen

Wir integrieren SAP, Dealer‑Systeme, Portale und Drittsysteme so, dass Informationen konsistent verfügbar sind und Prozesse ohne Medienbrüche funktionieren.
Weniger Abstimmungsaufwand, stabilere Datenflüsse und höhere Transparenz über alle beteiligten Systeme hinweg.

2. E Mobilität: ein operatives Thema für Dealergruppen und Importeure

E Mobilität verändert aktuell nicht nur das Produktportfolio, sondern den gesamten Ablauf im Vertrieb und im Aftersales. Neue Antriebskonzepte, insbesondere Elektrofahrzeuge, bringen andere Anforderungen in Bestellung, Fahrzeugkonfiguration, Serviceprozesse und Auswertungen mit sich. Bestehende Abläufe müssen dabei parallel weiterlaufen, was die Systemlandschaft zusätzlich belastet.

Gleichzeitig entwickelt sich die Nachfrage weniger stabil als erwartet. Laut aktuellen Branchenzahlen bewerten 76 % der Händler die Bestellsituation für batterieelektrische Fahrzeuge als schlechter als im Vorjahr, was die Planungssicherheit erheblich einschränkt.
(ZDK, 2025, https://automotive.messefrankfurt.com/global/de/zahlen-fakten/e-mobilitaet-nicht-ohne-kaufpraemie.html)

Für Importeure entsteht dadurch die Herausforderung, neue Anforderungen über mehrere Märkte hinweg in bestehende Systeme zu integrieren, obwohl sich Volumen, Nachfrage und Prozesse gleichzeitig verändern. Händler müssen neue Fahrzeugtypen verkaufen, beraten und servicieren, während sich Abläufe im Tagesgeschäft spürbar verändern.

Der Druck entsteht genau an dieser Stelle: neue Anforderungen kommen schneller in die Organisation, während Prozesse und Systeme noch auf einen anderen Zustand ausgelegt sind. Das führt dazu, dass E Mobilität zu einer operativen Herausforderung im Alltag wird.

Woran Sie merken, dass Ihre Organisation betroffen ist

Unterschiedliche Datenstände führen zu Abstimmungsaufwand und manuellen Workarounds
Abstimmungen nehmen zu, Informationen sind nicht konsistent und Entscheidungen verzögern sich

Neue Prozesse entstehen zusätzlich zum bestehenden System, anstatt integriert zu werden
Doppelstrukturen entstehen, Abläufe werden komplexer und schwerer steuerbar

Service-, Garantie- und Reportingprozesse werden komplexer und schwerer nachvollziehbar
Transparenz geht verloren, Auswertungen werden aufwendig und fehleranfällig

Wie wir Sie unterstützen, damit Prozesse und Systeme wieder greifen

Wir entwickeln bestehende SAP Automotive Landschaften gezielt weiter und sorgen dafür, dass neue Anforderungen strukturiert integriert werden
Neue Prozesse greifen im bestehenden System, statt parallel daneben zu entstehen

Wir verbinden Systeme im S/4 Kontext so, dass Daten konsistent bleiben und über Prozesse hinweg nutzbar sind
Weniger Abstimmungsaufwand, klarere Datenbasis und bessere Entscheidungsgrundlage

Wir bauen Reporting- und Analysestrukturen so auf, dass neue Anforderungen direkt abbildbar sind
Transparenz entsteht dort, wo sie im Tagesgeschäft gebraucht wird, ohne zusätzlichen manuellen Aufwand

3. Nachhaltigkeit und Reporting werden zum operativen Datenthema

Mit neuen regulatorischen Anforderungen steigen die Erwartungen an Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit der EU‑Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) müssen Unternehmen erstmals systematisch Informationen zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen erfassen, aufbereiten und veröffentlichen.

Diese Anforderungen gehen deutlich über klassisches Reporting hinaus. Unternehmen sind verpflichtet, Daten nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern entlang der gesamten Lieferkette bereitzustellen und nachvollziehbar zu dokumentieren.

Konkret bedeutet das: Daten werden nicht mehr nur für Auswertungen benötigt, sondern müssen im operativen Prozess korrekt erfasst, konsistent gehalten und jederzeit verfügbar sein.

Ursprünglich war vorgesehen, dass rund 50.000 Unternehmen in Europa direkt unter diese Berichtspflichten fallen (CSRD-Einordnung, https://csrd-directive.eu/what-impacts-does-the-csrd-have-on-companies-supply-chains/). In der Praxis bedeutet das jedoch: Auch Unternehmen, die selbst nicht berichtspflichtig sind, werden Teil dieser Anforderungen, weil größere Unternehmen die notwendigen Daten aus ihrer gesamten Liefer- und Vertriebsstruktur einfordern.

Importeure müssen Daten aus mehreren Märkten und Organisationseinheiten zusammenführen und auswertbar machen. Händler liefern diese Daten zu und müssen gleichzeitig sicherstellen, dass sie im Tagesgeschäft überhaupt sauber entstehen.

Genau hier entsteht der operative Druck: Daten werden an immer mehr Stellen benötigt, während die zugrunde liegenden Prozesse und Systeme oft nicht darauf ausgelegt sind. Reporting wird damit zu einer Frage der Systemstruktur.

Woran Sie merken, dass Ihre Organisation betroffen ist

Daten liegen verteilt in mehreren Systemen und müssen manuell zusammengeführt werden
Hoher Abstimmungsaufwand, unterschiedliche Zahlenstände und wenig Vertrauen in Auswertungen

Reporting wird regelmäßig neu aufgebaut, statt auf stabilen Strukturen zu basieren
Reports sind aufwendig, schwer vergleichbar und im Alltag nur eingeschränkt nutzbar

Daten entstehen nicht durchgängig entlang der Prozesse, sondern werden nachträglich ergänzt
Medienbrüche entstehen, Qualität sinkt und die Nacharbeit nimmt zu

Wie wir Sie unterstützen, damit Daten und Reporting zuverlässig funktionieren

Wir schaffen eine konsistente Datenbasis im SAP Umfeld und sorgen dafür, dass Daten dort entstehen, wo sie im Prozess benötigt werden
Weniger manuelle Nacharbeit, höhere Datenqualität und belastbare Auswertungen

Wir strukturieren Schnittstellen und Systemlogik so, dass Daten über Prozesse hinweg konsistent bleiben
Einheitliche Zahlenbasis über Märkte und Einheiten hinweg

Wir bauen Reportingstrukturen so auf, dass sie dauerhaft genutzt werden können und nicht bei jeder Anforderung neu entstehen
Transparenz im Tagesgeschäft, ohne zusätzlichen Aufwand

Smart Start Assessment zur Bewertung Ihrer Vertriebs- und Systemlandschaft

Das Smart Start Assessment liefert eine strukturierte Einordnung Ihrer aktuellen Situation entlang von Prozessen, Systemen und Organisation. Im Fokus steht die Frage, wie stabil Ihre bestehende Landschaft aufgestellt ist und wo konkrete Reibungspunkte entstehen.

Was Sie konkret erhalten

Transparente Einschätzung Ihrer aktuellen System- und Prozesslandschaft
Wo entstehen heute bereits Reibung, Doppelstrukturen oder Abstimmungsaufwand
Klare Identifikation von Schwachstellen und Risiken
In welchen Bereichen sich Komplexität, Datenprobleme oder ineffiziente Abläufe aufbauen
Konkrete Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung
Was sinnvoll priorisiert werden sollte und wie sich Ihre Landschaft strukturiert weiterentwickeln lässt
Belastbare Grundlage für Investitions‑ und Architekturentscheidungen
Welche Maßnahmen kurzfristig den größten Nutzen bringen und welche Themen langfristig vorbereitet werden sollten

Für wen das Smart Start Assessment gedacht ist

Importeure mit gewachsenen Systemlandschaften
Mehrere Märkte, unterschiedliche Prozessstände und steigender Abstimmungsaufwand
Große Dealergruppen mit mehreren Marken oder Organisationseinheiten
Hohe Komplexität in Prozessen, Reporting und Systemintegration
Organisationen, die mit Templates und Rollouts arbeiten oder diese aufbauen wollen
Skalierung funktioniert aktuell nur eingeschränkt oder uneinheitlich
Unternehmen ohne bestehende SAP Landschaft, die ihre Systembasis neu ausrichten wollen
Wenn bestehende Lösungen an Grenzen stoßen und eine strukturierte Zielarchitektur benötigt wird

So läuft das Smart Start Assessment ab

Kick‑off & Zielbild
Ziele, Scope und Herausforderungen
Analyse der Ist‑Situation
Prozesse, Systeme und Datenstrukturen
Fachliche Workshops
Anforderungen aus IT und Fachbereichen
Bewertung & Handlungsfelder
Risiken, Engpässe und Prioritäten
Zielbild & Empfehlungen
Maßnahmen und Optimierungspotenziale
Ergebnisbericht & Roadmap
Empfehlungen, Prioritäten und nächste Schritte

Smart Start für Automotive im Überblick

Laden Sie den OnePager herunter und erfahren Sie, wie das Assessment aufgebaut ist, welche Inhalte die einzelnen Pakete umfassen und welche Ergebnisse Sie erwarten können.

  • Aufbau des Assessments
  • Die drei Assessment‑Pakete
  • Vorgehensmodell Schritt für Schritt
  • Typische Ergebnisse und Lieferobjekte

Warum Hicron

  1. Umfassende Automotive‑Kompetenz in SAP‑basierten Systemlandschaften
    Wir bringen umfassende Erfahrung aus SAP‑basierten Automotive‑Setups mit, inklusive typischer Bausteine und Prozesslogik rund um Vertrieb und Aftersales.
    Dazu gehören Automotive‑Komponenten wie IS‑Auto/VMS/WTY sowie dealernahe Funktionen und Portale, ergänzt um Integrationen und UI‑Themen.
    Wir unterstützen außerdem internationale Automotive‑Organisationen bei der Standardisierung von Prozessen, dem Aufbau wiederverwendbarer Templates sowie der Integration von SAP‑, Dealer‑ und Drittsystemen in komplexen Multi‑Markt‑Umgebungen.
    Das bedeutet für Sie: Sie arbeiten mit einem Partner, der nicht nur Anforderungen umsetzt, sondern diese fachlich einordnet und mitgestaltet, weil typische Automotive‑Strukturen und Zusammenhänge aus der Praxis bekannt sind.
  2. Langfristig skalieren mit wiederverwendbarer Rollout‑Logik
    Viele Anbieter können ein Projekt umsetzten. Aber eine Logik bauen, die über Jahre hält und über Länder hinweg wiederholbar bleibt – das können gar nicht mehr so viele. Wir unterstützen Organisationen dabei, Template‑Ansätze so weiterzuentwickeln, dass Erweiterungen wiederverwendbar bleiben und Rollouts strukturiert skalieren – ohne dass jede Einheit eigene Lösungen aufbaut.
    Dazu gehören auch Governance Strukturen, globale Templates und klare Verantwortlichkeiten, damit Prozesse über Märkte und Organisationseinheiten hinweg konsistent bleiben.
    Das bedeutet für Sie: Lokale Sonderlogik wird reduziert, Rollouts laufen strukturierter ab und Lösungen lassen sich über Einheiten hinweg wiederverwenden.
  3. Hohe Umsetzungsqualität auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen
    Wir setzen Projekte so um, dass Ergebnisse im operativen Alltag bestehen – auch bei komplexen Anforderungen, enger Abstimmung und begrenzten Zeiträumen.
    Das zeigt sich auch in konkreten Projekten: Jüngst wurde unser SAP S/4 HANA Transformationsprojekt mit Leifheit mit dem SAP Quality Award 2026 ausgezeichnet.
    Das bedeutet für Sie: Sie können sich darauf verlassen, dass Lösungen nicht nur konzipiert werden, sondern in der Praxis stabil funktionieren und den Anforderungen im Tagesgeschäft standhalten.
  4. Kein Abschied für immer: Nach Go-Live begleiten wir Sie gerne weiter
    Viele Organisationen entscheiden sich bewusst für eine punktuelle Umsetzung.
    Andere suchen einen Partner, der die Systemlandschaft auch über das Projekt hinaus begleitet und weiterentwickelt.
    Wir unterstützen sowohl klar abgegrenzte Projekte als auch die langfristige Weiterentwicklung im laufenden Betrieb.
    Nach dem Go‑Live übernehmen wir auf Wunsch die kontinuierliche Betreuung und entwickeln die Lösung entlang neuer Anforderungen, organisatorischer Veränderungen und technologischer Entwicklungen strukturiert weiter.
    Das bedeutet für Sie: Mit Hicron setzen Sie auf einen Partner, der Ihre Systemlandschaft bei Bedarf kontinuierlich weiterentwickelt, neue Anforderungen strukturiert aufnimmt und dafür sorgt, dass Lösungen über die Zeit hinweg sinnvoll angepasst und erweitert werden.

Zahlen & Fakten zu Hicron

  • Über 20 Jahre Erfahrung im SAP Umfeld
  • 400+ Experten
  • 3.000+ Projekte weltweit
  • 100+ Automotive IT Projekte in 17 Ländern

SAP S/4HANA-Implementierung als Grundlage für eine harmonisierte Automotive-Plattform in Deutschland und Österreich

Gemeinsam mit Hicron als Implementierungspartner wurde der Wechsel weg vom alten SAP ECC vollzogen. Das Projekt wurde als Neuimplementierung aufgesetzt, um aktuelle und zukünftige Geschäftsanforderungen gezielt zu adressieren. Anstatt bestehende Lösungen einfach zu übernehmen, nutzte das Projektteam die Umstellung auf S/4HANA für einen gezielten Greenfield Ansatz: Prozesse wurden neu gedacht und das System nur dort erweitert, wo ein klarer geschäftlicher Mehrwert entsteht.

Ausgehend von Toyotas komplexer und spezifischer Legacy-Landschaft entstand so eine modernere, stärker standardisierte Systembasis. Ziel war zugleich der Schritt in Richtung einer prozessorientierten Organisation – das Ergebnis ist eine gemeinsame Plattform für Deutschland und Österreich, unterstützt durch moderne Integrationen und ein browserbasiertes Händlerportal auf Basis von SAP Fiori.

Gemeinsam mit Hicron haben wir unsere bestehende ECC-Landschaft nicht einfach überführt, sondern S/4HANA bewusst genutzt, um gewachsene Strukturen zu hinterfragen und die Prozesse in Deutschland und Österreich auf einer gemeinsamen Plattform zu harmonisieren. Entstanden ist eine zukunftsfähige Lösung, die unser Geschäft und unser Händlernetzwerk nachhaltig unterstützt. Der erfolgreiche Go-live ist das Ergebnis hoher Einsatzbereitschaft, enger Zusammenarbeit und einer gemeinsamen Fokussierung auf unser Ziel.

Leopold Koenigs
Operational Excellence Manager Toyota Deutschland
AMAG: S/4HANA Transformation in einem geschäftskritischen Automotive Umfeld

Die AMAG Import AG hat im Rahmen einer S/4HANA‑Transformation ihre SAP‑Systemlandschaft in einem geschäftskritischen Umfeld weiterentwickelt und integriert.
Gemeinsam mit Hicron wurden geschäftskritische Systeme implementiert, erweitert und stabilisiert – von der Integration von SAP IS‑Auto bis hin zur Weiterentwicklung auf der SAP BTP.
Der Fokus lag dabei auf einem stabilen Betrieb, der Integration bestehender Systeme sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung nach dem Go‑Live.

Für uns war entscheidend, dass wir mit Hicron einen Partner hatten, der sowohl die Transformation als auch den laufenden Betrieb zuverlässig abbilden konnte. Gerade im Zusammenspiel aus Implementierung, Integration und Stabilisierung hat man gemerkt, dass hier Erfahrung aus vergleichbaren Logistik- und Automotive‑Umgebungen vorhanden ist – das hat sich im Projektalltag sehr deutlich gezeigt.

Dominique Stirnimann
Head of Business Process Analysis & Implementation AMAG Import AG

FAQ

Was ist das Assessment und welches Ergebnis bekomme ich? Das Assessment ist eine strukturierte Einordnung Ihrer aktuellen Vertriebs- und Systemlandschaft. Sie erhalten eine klare Sicht darauf, wo Reibung entsteht, welche Risiken sich aufbauen und welche Handlungsfelder realistisch priorisiert werden sollten. Das Ergebnis ist so aufgebaut, dass Sie es intern nutzen können, zum Beispiel für Entscheidungen zur nächsten Ausbaustufe, für die Abstimmung zwischen Importeur und Handelsorganisation oder für die Planung eines größeren SAP‑Vorhabens.
Wie läuft das Assessment konkret ab? Wir starten mit einem Kick‑off, in dem wir Ziel, Umfang und Beteiligte festlegen. Danach gehen wir die relevanten Themenbereiche strukturiert durch, inklusive Vertrieb, Aftersales und Reporting, je nach Ihrer Situation. Auf dieser Basis bewerten wir Engpässe, Doppelstrukturen und Risiken. In der Ergebnis‑Session erhalten Sie priorisierte Empfehlungen und eine nachvollziehbare Einordnung, welche nächsten Schritte in welcher Reihenfolge Sinn ergeben.
Was müssen wir dafür bereitstellen und wie hoch ist der Aufwand? Sie brauchen keine perfekte Dokumentation. Wichtig sind eine grobe Übersicht über die Systemlandschaft, aktuelle Prozessschwerpunkte und die Stellen, an denen Abstimmung und Nacharbeit heute besonders viel Zeit kosten. Typischerweise sprechen wir mit wenigen Schlüsselrollen aus IT und Fachbereich, damit wir ein realistisches Bild bekommen. Je besser die Ausgangsinformationen, desto schneller wird das Ergebnis belastbar.
Ist das Assessment nur für Unternehmen relevant, die bereits SAP im Einsatz haben? Nein. Wenn Sie SAP bereits nutzen, können wir konkrete Prozess- und Systemthemen sehr direkt einordnen. Wenn Sie noch keine SAP‑Landschaft haben oder aktuell mit anderen Systemen arbeiten, ist das Assessment genauso sinnvoll. Dann geht es vor allem um Zielbild, Prioritäten und die Frage, welche Systembasis für Ihre Vertriebs- und Aftersales‑Prozesse langfristig passt.
Welche Themen deckt das Assessment ab? Im Fokus stehen Vertriebsmodelle und deren Auswirkungen auf Rollen, Prozesse und Datenflüsse, E‑Mobilität als operatives Prozess- und Datenthema sowie Reporting- und Nachhaltigkeitsanforderungen, die Datenqualität und Systemintegration nach oben ziehen. Zusätzlich schauen wir dort genauer hin, wo bei Ihnen die größten Reibungsverluste entstehen, zum Beispiel in der Zusammenarbeit zwischen Importeur und Händlerorganisation.
Warum sind neue Vertriebsmodelle gerade ein IT und Prozessproblem? Agenturmodelle und Direktvertriebsansätze ändern Rollen, Verantwortlichkeiten und die Steuerungslogik im Vertrieb. Das wirkt sich auf Datenflüsse, Freigaben, Bestände und Abrechnung aus. In der Praxis wird das schnell teuer, wenn Prozesslogik je Einheit auseinanderläuft oder wenn Rollouts immer wieder Sonderwege erzeugen. Genau deshalb lohnt sich eine strukturierte Einordnung, bevor man in die nächste Umsetzungswelle geht.
Welche operativen Bereiche sind durch E Mobilität typischerweise betroffen? E‑Mobilität zieht neue Anforderungen entlang des gesamten Fahrzeuglebenszyklus nach sich. Das betrifft häufig Bestellung und Konfiguration, Aftersales‑Prozesse, Garantie- und Serviceabläufe sowie Auswertungen und Steuerung. Viele Organisationen spüren das zuerst an Dateninkonsistenzen, parallelen Prozessen und erhöhtem Abstimmungsaufwand. Das Assessment hilft dabei, diese Punkte strukturiert zu priorisieren, statt sie einzeln zu „reparieren“.
Warum betrifft Nachhaltigkeits und Reportingdruck auch Händler und Importeure? Auch wenn eine Organisation nicht direkt berichtspflichtig ist, werden Daten entlang der Wertschöpfungskette eingefordert. Im Alltag bedeutet das: Daten müssen in konsistenter Struktur vorliegen, über Systeme hinweg verfügbar sein und sich nachvollziehbar erklären lassen. Sobald Reporting regelmäßig neu gebaut werden muss oder Daten manuell zusammengeführt werden, wird das Thema operativ und kostet Zeit. Genau diese Ursachen adressiert Ihr Setup über Datenbasis, Integration und Reporting‑Struktur.
Arbeiten Sie nur langfristig oder auch rein projektbezogen? Beides ist möglich. Manche Organisationen wollen ein klar abgegrenztes Projekt. Andere suchen einen Partner, der nach dem Go‑Live weiter betreut und die Lösung über Zeit weiterentwickelt. Entscheidend ist, dass Vorgehen und Verantwortlichkeiten früh sauber geklärt werden. Das Assessment hilft genau dabei, weil es Scope, Prioritäten und nächste Schritte strukturiert vorbereitet.
Welche SAP Bausteine sind im Automotive Kontext typischerweise relevant? Je nach Setup und Zielbild spielen Automotive‑Komponenten wie IS‑Auto, VMS oder WTY eine Rolle, ergänzt um dealernahe Funktionen, Portale, Integrationen und UI‑Themen. Wichtig ist, dass die Prozesslogik zu Ihrer Rolle passt, also Importeur, Händlergruppe oder Mischstruktur. Im Assessment klären wir, welche Bausteine wirklich relevant sind und wo Standard ausreicht.
Wie schnell sehen wir einen Mehrwert? Der erste Mehrwert entsteht meist durch die priorisierte Einordnung. Sie bekommen eine belastbare Grundlage, welche Themen zuerst angegangen werden sollten und welche Abhängigkeiten wirklich relevant sind. Das hilft intern, Entscheidungen schneller zu treffen und Diskussionen zu fokussieren. Der konkrete Zeitrahmen hängt davon ab, wie komplex Ihre Landschaft ist und wie schnell die relevanten Ansprechpartner verfügbar sind.

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Neue Vertriebsmodelle, E-Mobilität und steigende Reporting-Anforderungen erhöhen den Druck auf Prozesse und Systeme. Fordern Sie jetzt das Infomaterial zum Automotive Assessment an und erfahren Sie, wie Sie Reibungsverluste identifizieren, Handlungsfelder priorisieren und Ihre SAP-Landschaft gezielt weiterentwickeln können.

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